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Weihnachtsbeleuchtung 2018

 von Uwe Ritterstaedt

Es werde Licht in Uedesheim!

Über dem Uedesheimer Dorfbrunnen erstrahlt in diesem Jahr wieder eine Weihnachtsbeleuchtung. Der Verschönerungsverein Uedesheim (VvUe) hat neue Weihnachtssterne gestiftet, nachdem die alte Lichterkette im vergangenen Jahr defekt war und der Ahornbaum über dem Brunnen dunkel blieb. Die neuen Lichter wurden  am Freitag,den 30. Novembermit einem Glas Glühwein für alle Uedesheimer eingeschaltet. Die neue Installation erfolgte mit freundlicher Unterstützung der Fa. Deutsche Lichttechnik, des Hebebühnenverleihs Gerken und von EDEKA-Bilgin (Stromversorgung)Somit erhält die Uedesheimer  Dorfmitte wieder das wohlvertraute Bild zur Einstimmung auf das Weihnachtsfest.

Anlässlich des erstmaligen Einschaltens hielt der Vorsitzende, Herr Rotger Kindermann, eine kurze Rede. Wie schön die neuen Weihnachtssterne strahlen, zeigen die beiden Bilder.


Verschönerungsverein Uedesheim besucht Epanchoir

 von Uwe Ritterstaedt

Klaus Karl Kaster rief und über 30 Uedesheimer und andere Interessierte aus Neuss kamen. Der Verschönerungsverein Uedesheim (VV-Ue) war zur Besichtigung des Epanchoir eingeladen, die einmalige Wasserkreuzung am Nordkanal, die Napoleons Ingenieure vor über 200 Jahren konstruierten und erbauen ließen. Lebendig und kurzweilig schilderte Kaster, der 2. Vorsitzende des Vereins der Freunde und Förderer des historischen Nordkanals, die Entstehung des Bauwerks. Das Epanchoir regulierte den Wasserfluss zwischen Obererft und Kanal, was sowohl für die Schiffe als auch für die Mühlen im Bereich des Obertors notwendig war. Auf dem Kanal ist jedoch nie ein Schiff gefahren, denn der Bau blieb unvollendet. Schon damals gab es gewaltige Fehlinvestitionen. Nachdem das Epanchoir nahezu vergessen war, wurde es in einer dreijährigen Bauzeit bis 2017 wieder freigelegt, rekonstruiert und um einen Info-Pavillon ergänzt. Dies war ein Gemeinschaftsprojekt des Fördervereins, der Stadtverwaltung und vieler Unterstützer aus Neuss und es wurde vor allem von Klaus Karl Kaster vehement vorangetrieben.

Der Vorsitzende des VV-Ue Rotger Kindermann dankte ihm für sein Engagement und für die interessante Lehrstunde über ein einzigartiges Baudenkmal. Vom Neusser Grand Canal du Nord lenkte er den Blick nach Frankreich, wo es ein über 6000 Kilometer langes Kanalnetz gibt, das man auch (ohne Bootsführerschein) als Freizeitkapitän befahren kann. „Es gibt kaum eine romantischere Art, Urlaub zu machen“, meinte Kindermann. So lieferten die Franzosen als die einst größten Kanalbauer Europas genügend Gesprächsstoff für den anschließenden „Kaffeeklatsch“, zu dem sich die Teilnehmer im Café des Alexius-Krankenhauses trafen.


Dr. Pause‘s tiefer Blick in die Römerwelt

 von Uwe Ritterstaedt

(rhk) Wie könnten die Römer im Süden von Neuss gelebt haben? Aller Wahrscheinlichkeit nach war die Grenzregion am Limes mit Bauernhöfen besiedelt, ein- bis zweistöckige Bauten, die nur wenige Kilometer voneinander entfernt lagen. So schilderte Dr. Carl Pause, Kurator für Archäologie und Stadtgeschichte am Clemens-Sels-Museum, die Gegebenheiten im zweiten und dritten Jahrhundert nach Christus in seinem Vortrag beim Uedesheimer Verschönerungsverein (11. Juli 2018). Dabei sprechen die Archäologen hier vom sog. „nassen Limes“, bei dem der Flusslauf des Rheins die Grenze des Römischen Reiches bildete, kontrolliert durch aneinander gereihte Wachtürme, die in Ufernähe errichtet wurden. (Ein Nachbau ist an der Straße zwischen Uedesheim und Grimlinghausen zu besichtigen.) Im Gegensatz dazu beginnt in der Nähe von Koblenz der „trockene“ oder obergermanische Limes, eine Grenzbefestigung aus Wällen und Palisaden, die sich quer durch das hessische Bergland und Bayern zieht. Sie besitzt bereits seit 2005 den Status als UNESCO-Weltkulturerbe.

Nachdrücklich warb Dr. Pause dafür, dass auch der Limes am Niederrhein als Weltkulturerbe anerkannt werden sollte und verwies auf entsprechende Anträge der Länder Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz. Eine Idee, die auch der Bezirksausschuss Uedesheim bereits im Juni 2017 begrüßte und praktische Vorschläge dazu formulierte. In seinem Vortrag in der Uedesheimer Jugendherberge gelang es Dr. Pause die Zuhörer in die Römerzeit mitzunehmen, und ihnen die Einflüsse der klimatischen Bedingungen, der damaligen Vegetation und der erheblich höheren Wasserstände des Rheins zu erklären. Man konnte in die antike Lebenswelt eintauchen, die auch jenseits von Militärlagern und Kastellen noch zahlreiche Forschungsergebnisse erwarten lässt. Die lebhafte Diskussion nach dem Vortrag machte deutlich, wie sehr sich die Neusser mit den römischen Wurzeln ihrer Stadt befassen und identifizieren.


8. R(h)einemachtag

 von Uwe Ritterstaedt

Verschönerungsverein lädt zur Müll-Sammelaktion

Die Greifzange in der rechten, den blauen Müllsack in der linken Hand – so zogen über 40 Uedesheimer am Samstagmorgen (21.4.) los, um ihren Stadteil sauberer zu machen. Der Verschönerungsverein hatte zusammen mit dem Stadtverordneten Stefan Crefeld dazu aufgerufen – bereits zum 8. Mal und mit  noch mehr Zuspruch. So wird der „R(h)einemachtag allmählich zur Tradition, die beispielgebend auch für andere Neusser Stadtteile ist. Der Vereinsvorsitzende Rotger Kindermann dankte den Teilnehmern an der Umweltaktion, „die auch den Zusammenhalt unter uns Bürgern fördert“, wie er betonte. Nach der gut zweistündigen Sammel-Operation musste niemand hungrig nach Hause gehen, EDEKA-Marktleiter Herr Levent Bilgin versorgte die Anti-Müll-Schar mit kühlem Bier und knackigen Bratwürsten.

Schon am Tag zuvor waren erstmals auch die Schüler der St. Marien-Schule ausgeschwärmt, um vor allem Spielplätze und Zuwege von Papierresten, Plastikbechern und leeren Flaschen zu reinigen. Lehrer und Eltern machten dabei eifrig mit. Zum Abschluss gab es eine leckere Eis-Belohnung, deren Verpackung von allen vorbildlich entsorgt wurde. RK


Vorgezogene Mitgliederversammlung

 von Uwe Ritterstaedt

Der verbliebene Vorstand hatte zu einer vorgezogenen Mitgliederversammlung am Samstag, den 11. November um 11:00 Uhr in das Kaminzimmer der Jugendherberge eingeladen, um einen neuen ersten Vorsitzenden wählen zu können. Der einzige Kandidat, Herr Rotger Kindermann, wurde in Abwesenheit einstimmig gewählt. Er hatte vorher seine Kandidatur schriftlich erklärt. Er hat die Wahl angenommen.

Zu Beginn wurde des verstorbenen Vorsitzenden, Herrn Karl Rüdiger Himmes, gedacht.

Anschließend wurden einige Projekte diskutiert. Uwe Ritterstaedt legte ein Papier der Stadtverwaltung vor, in welchem die Weiterführung des Versuchs, Behälter für Hundekotbeutel aufzustellen und zu betreiben, sehr negativ beurteilt und daher abgelehnt wird. Heinz Mehlhorn sah es als eine Pflicht der Gemeinde an, aus dem Aufkommen der Hundesteuer für hygienische Verhältnisse auf Straßen und Plätzen, und besonders dort, wo Kinder spielen, zu sorgen. Es wurde daher beschlossen, dieses Thema auf der Bürgerversammlung am 25.11. zur Sprache zu bringen. Wenn es von der Verwaltung keine befriedigende Antwort gibt, dann will der Verein auf der nächsten Mitgliederversammlung neu beschließen.

Ferner wurden Möglichkeiten der finanziellen Besserstellung des Vereins besprochen.

Als Weihnachtsbeleuchtung sollenzwei repräsentative Sterne angeschafft werden.

Der im November geplant Vortrag des stellvertretenden Leiters des Clemens-Sels-Museums über die Römer in Uedesheim wird auf den 5. Juni 2018 vertagt.


Nachruf

 von Uwe Ritterstaedt

Mit Bestürzung und Trauer geben wir das Ableben von unserem langjährigen Vorsitzenden

Karl Rüdiger Himmes

bekannt. Er war der Gründer des Verschönerungsvereins und sein bisher einziger Vorsitzender. Zusätzlich zu einem vielfältigen Engagement für die Allgemeinheit hat er sich mit voller Kraft der Entwicklung und der historischen Aufarbeitung unseres Ortes Uedesheim gewidmet. Seine Kreativität und seine Dynamik haben viele Projekte in Uedesheim in Bewegung gebracht. In diesem Zusammenhang müssen auch seine zwei Bücher über Uedesheimer Themen erwähnt werden.

Noch am 28. September haben wir ihn munter und geistreich, wie immer, an dem von ihm initiierten Vortrag auf dem Altwahlscheider Hof erleben dürfen. Hier wurde dieses letzte Foto geschossen.

Karl-Rüdiger Himmes, das letzte Mal als Vorstand des VVUe

Wir verlieren einen verlässlichen persönlichen Freund und Heimatfreund, einen Kämpfer für Harmonie und Ausgleich und einen Quell vieler Ideen, unser Uedesheim noch liebens- und lebenswerter zu gestalten. Wir werden sein Andenken in Ehren behalten!


Gut Altwahlscheid – Urzelle von Uedesheim

 von Uwe Ritterstaedt

Zu einem Vortrag über dieses Thema hatte der Verschönerungsverein am 28.09.2017 auf das Gut Altwahlscheid eingeladen. Der Vortrag wurde von der stellvertretenden Leiterin des Stadtarchivs Neuss, Frau Claudia Chehab, gehalten. Wegen des großen Interesses an diesem Vortrag stellen wir den Text mit Erlaubnis der Autorin auf der folgenden Website zum Nachlesen zur Verfügung:

Hier können Sie den Vortrag nachlesen.


Mitgliederversammlung 2017

 von Uwe Ritterstaedt

Am Samstag, dem 11. Februar 2017 ab 11:00 Uhr fand die letzte Mitgliederversammlung in der Jugendherberge statt.

Es wurde festgestellt, dass die Erstellung und der Vertrieb des neuen Buches über die Uedesheimer Landwirtschaft ein voller Erfolg ist. Aus diesem Grunde ist die Kassenlage zufriedenstellend und erlaubt neue Aktivitäten, wie z.B. die Aufstellung von Hundekotbeutelspendern und eine Erweiterung der Weihnachtsbeleuchtung.

Der alte Vorstand wurde in derselben Besetzung für zwei weitere Jahre wiedergewählt.

Herr Crefeld macht auf den diesjährigen R(h)einemachtag aufmerksam, der am

Samstag, dem 01. April ab 09:30 Uhr

stattfinden wird. Schon jetzt wird um eine rege Teilnahme gebeten. Eine separate Einladung mit Aushängen folgt.


Neues Buch erscheint!

 von Uwe Ritterstaedt

E i n l a d u n g, auch an Nichtmitglieder!

für Mittwoch, den 14. Dezember 2016 , 18. 00  Uhr  in die Jugendherberge Uedesheim

Vorstellung des Buches

LANDWIRTSCHAFT IN NEUSS UEDESHEIM  – GESTERN UND HEUTE

durch die Autoren  Karl Rüdiger Himmes und Hubert Nix.

Diese Veranstaltung findet im Rahmen eines geselligen Zusammenseins statt, bei dem Getränke und ein Imbiss gereicht werden. Das der Öffentlichkeit vorzustellende Buch kann bei dieser Veranstaltung zum Vorzugspreis erworben werden und ist für den einen oder anderen eine nettes Weihnachtsgeschenk.

Über Ihre Teilnahme würden wir uns freuen !

Karl Rüdiger Himmes, Vorsitzender              Hubert Nix, Vereinsmitglied

Zu diesem Buch :

Dass es um die Landwirtschaft in Deutschland kritisch bestellt ist, erfährt die Öffentlichkeit beinahe täglich aus den Medien. In Nordrhein-Westfalen wird befürchtet, dass allein in diesem Jahr 1.800 Betriebe dicht machen, also 5 Prozent der 36.000 bestehenden Höfe. Wie sehr landwirtschaftlich  genutzte Fläche verloren geht, kann jeder rund um Neuss beobachten.

Auch an Uedesheim ist diese Entwicklung nicht spurlos vorüber gegangen. Im Jahre 1929, als Uedesheim nach Neuss eingemeindet wurde, gab es hier fast 60 Bauernhöfe. Noch 1950 dominierte die Landwirtschaft mit 45 Betrieben. Davon übrig geblieben sind  nur zwei  Vollerwerbsbauern  und zwei Höfe, die sich der Pferdehaltung widmen.

Dieser Wandel veranlasst den örtlichen Verschönerungsverein nach seiner ersten Veröffentlichung  „ Uedesheim – Ortskunde eines Neusser Stadtteils “  aus dem, Jahre 2009   noch einmal  auf die dörfliche Entwicklung  Rückschau zu halten und darüber ein Buch unter dem Titel  „Landwirtschaft in Neuss-Uedesheim – gestern und heute “ herauszubringen. Dieses Buch  wurde verfasst vom Vereinsvorsitzenden Karl Rüdiger Himmes und dem Vereinsmitglied Hubert Nix, der selbst auf einem Uedesheimer Hof, der bis 1979 existierte, aufwuchs.

 (   Rotger H. Kindermann, Journalist )


6+7. R(h)einemachtag 2016 + 2017

 von Uwe Ritterstaedt

Wie in den Vorjahren wurde auch im Jahre 2016 Uedesheim vom Schmutz befreit! Die Organisation lag in den bewährten Händen unseres Stadtverordneten für Uedesheim, Stefan Crefeld. Der Verschönerungsverein ist Mitveranstalter dieses Events. Etwa 20 Personen waren dem Aufruf gefolgt. Anschließend ab 12:00 Uhr haben wir noch vor dem EDEKA-Markt zusammengestanden und uns gut unterhalten. Außerdem gab es freie Getränke und Grillgut. Grillmeister war der Marktleiter Herr Bilgin. Natürlich ist vorgesehen, auch im nächsten Jahr wieder Uedesheim vom Dreck zu befreien. Als Termin ist der Samstag, der 1. April 2017 vorgesehen. Das Bild zeigt die Truppe, die am Schluss noch zur Feier geblieben ist.


Mitgliederversammlung am 10.03.2016

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Die letzte Mitgliederversammlung hat am Donnerstag, dem 10. März 2016 um 18:00 Uhr in der Jugendherberge stattgefunden. Das Bild von Rotger Kindermann zeigt das gemütliche Beisammensein.

Nach den Formalien wie Bericht und Kassenstand wurde über die Aktivitäten des letzten Jahres, z.B. den Stand der Arbeiten an dem neuen Buch über die Geschichte der Uedesheimer Bauernschaft von K.-R. Himmes und H. Nix, berichtet. Der Kassenstand von rund € 2400,00 wird für die Herstellung des Buches benötigt. Es wurde u.a. beschlossen, die marode Lichterkette für die Weihnachtsbeleuchtung nicht zu erneuern, da sich Probleme beim Aufhängen ergeben haben. Vielmehr soll dieses Jahr erstmalig ein ca. 4m hoher Weihnachtsbaum mit einer modernen LED-Lichterkette aufgestellt werden.  Es wurde erneut der Wunsch geäußert, den Verein in „Bürgerverein“ umzubenennen, was jedoch, wie in den Vorjahren, wegen der damit verbundenen Kosten beim Notar und Amtsgericht abgelehnt wurde.

Derzeit ist die Werbung für ein schnelles Internet in Uedesheim ausgelaufen. Jeder, der hier das Internet nutzt, ist frustriert über die lahmen Geschwindigkeiten. Wir sollen aber nur dann ein neues, superschnelles Internet über modernste Glasfaserleitungen bekommen, wenn sich mindestens 40% aller Uedesheimer Haushalte bis zum 14. März zur Teilnahme angemeldet haben. Die Kosten sind mit rund EUR 35,00 moderat. Dann können Sie sogar über das Internet fernsehen und telefonieren! Der alte Telefonanschluss und der eventuelle DSL-Anschluss werden überflüssig. Leider hatten sich am Stichtag nur 26% der Haushalte gemeldet. Ob es eine Verlängerung der Nachfragebündelung geben wird, ist am Stichtag noch unklar.

Die Telekom ließ verlautbaren, dass sie Uedesheim bis Ende 2016 mit der ebenfalls schnellen Vectoring-Technik über das alte Kupferkabel aufrüsten will. Leider verhält es sich bei dieser Technik so, dass sich die mögliche Bandbreite auf die Anzahl der gleichzeitigen Nutzer aufteilt, was in Spitzenzeiten für geringe Geschwindigkeiten sorgen kann.


5 Jahre „R(h)einemachen“ in Uedesheim mit neuem Teilnehmerrekord am 18.04.2015

 von Uwe Ritterstaedt

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Bereits zum 5. Mal unterstützten zahlreiche Freiwillige den R(h)einemachtag in Uedesheim. Der stellvertretende Bürgermeister Thomas Nickel und Organisator Stefan Crefeld lobten die gestiegene Teilnehmerzahl sowie den vorbildlichen Einsatz der Helfer.

Der „Startschuss“ zum 5. R(h)einemachtag fiel wieder frühmorgens am zentral gelegenen Steinbrunnen. Ausgestattet mit Handschuhen, Zangen und Müllsäcken schwärmten rund 45 Helfer in kleineren Gruppen aus und befreiten viele Ortsecken sowie das Rheinufer tatkräftig vom Müll. Das Reinigungsmaterial wurde dabei überwiegend durch die AWL gestellt.

Ursprünglich durch die örtliche CDU ins Leben gerufen, wurde die Umweltaktion in diesem Jahr durch den Verschönerungsverein Uedesheim und den Stadtverordneten Stefan Crefeld organisiert. Die Anzahl der Aktiven stieg erneut und die breite Alterstruktur der Teilnehmer lag zwischen 10 – 73 Jahren. Neben einigen regelmäßigen Helfern waren auch viele neue Teilnehmer dabei.

Zusätzlich zu den Bürgern und den Vereinen, waren in diesem Jahr auch erstmalig zehn Auszubildende aus dem nahe liegenden Hydro-Rheinwerk dabei. In roter Werksmontur krempelte die Gruppe, gemeinsam mit dem Werksleiter Jan Peterlic und dem Ausbildungskoordinator Christoph Glasmacher, die Ärmel hoch und demonstrierte gelebte Nachbarschaft.

Im Ergebnis konnten so erneut viele große Müllsäcke gefüllt werden. Neben dam achtlos weggeworfenen Unrat wurde auch wieder Sperrgut eingesammelt„Es ist schon erstaunlich, was einige Zeitgenossen rücksichtslos in die Gegend werfen oder einfach liegenlassen“ betonte Crefeld. Ärgerlich seien auch wieder die vielen leeren Flaschen und Glasscherben am Rheinufer sowie die Reste von privaten Grillfeiern.

Zum Abschluss der Aktion wurde der gesammelte Müllberg von Wilhelm Arends mit dem Traktor abtransportiert und für die fleißigen Teilnehmer gab es zur Belohnung Würstchen, Steaks und kühle Getränke.

Für den Vorstand des Verschönerungsvereins dankte Uwe Ritterstaedt dem Organisator und den Freiwilligen. „Das erste kleine Jubiläum wurde mit einem neuen Teilnehmerrekord erfolgreich beendet. Daumen hoch!“ Voller Lob war auch der stellvertretende Bürgermeister Thomas Nickel, der im Rahmen der Abschlussbesprechung noch jedem Helfer für den vorbildlichen Einsatz persönlich dankte.

Sichtlich zufrieden war auch der Ratsherr Stefan Crefeld „Von der Aktion geht auch eine Signalwirkung aus.“ Mehrfach konnte er beobachten, wie Anwohner spontan ihre Besen auspackten und vor dem eigenen Haus fegten.

Für ihn steht bereits fest, dass es auch im nächsten Jahr eine Neuauflage der mittlerweile traditionellen Säuberungsaktion geben wird. „Der R(h)einemachtag ist für mich eine tolle Veranstaltung, da die Menschen in Uedesheim immer mehr erkennen, dass es ein Gemeinschaftsprojekt ist, den beliebten Ort im Neusser Süden sauber zu halten“.

Stefan Crefeld


Weihnachtsbeleuchtung

 von Uwe Ritterstaedt

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Pünktlich zum ersten Advent wurde wieder die dem Verschönerungsverein gehörende Weihnachtsbe- leuchtung auf dem Platz vor dem EDEKA-Markt installiert. Wie in den Vorjahren hat unsere freiwillige Feuerwehr dankenswerterweise diese Aufgabe übernommen. Im Gegensatz zu den Vorjahren stand jedoch keine Hubbühne zur Verfügung, sodass eine angemietet werden musste. Die Kosten wurden freundlicherweise von der Firma Gerken übernommen, die dafür eine Spendenbescheinigung erhält.

Vielen Dank!


Uedesheimer Verschönerungsverein zu Gast bei den Himmelgeistern

 von Uwe Ritterstaedt

Am 12.November war der Vorstand des Uedesheimer Verschönerungsvereins zu Gast in der voll besetzten Remise von Schloss Mickeln.

Die Mitglieder des Vereins Himmelgeist 1100 e.V. hörten dem Vortrag unseres Vereinsmitglieds Paul-Heinz Kramp interessiert zu, der in seinen Ausführungen auch zur Himmelgeister Geschichte beitrug. In seiner anschaulichen, humorvollen und ungezwungenen Art, unterstützt von Bildern und Dokumenten erläuterte Paul-Heinz Kramp detailgetreu die Geschichte des Fährunglücks zwischen Uedesheim und Himmelgeist vom 7.März 1947, von dem auch Himmelgeister betroffen waren.

In einem zweiten Teil verdeutlichte Kramp Sinn und Zweck der „Alten Batterie“ im Uedesheimer Rheinbogen. Sie stammt aus dem Jahre 1794, dem Beginn der französischen Besatzungszeit in Neuss. Die Kanonen waren auf das Himmelgeister Rheinufer gerichtet, ohne jedoch dort Schaden angerichtet zu haben. Im Vortrag wurde die französischen Besatzungszeit und die weitere Entwicklung der Rheinlande bis 1814 links– und rechtsrheinisch dargestellt und multiperspektivisch beleuchtet.

Beide Vortragsthemen bezogen sich auch auf die Gedenktafeln, die der Verschönerungsverein am und vor dem Uedesheimer Deichtor angebracht hat. Dem Vortrag schlossen sich eine Diskussion und ein geselliges Beisammensein an, das die Gastfreundschaft und das Einvernehmen mit den Himmelgeister Freunden unterstrich. Zum Abschluss überreichte die Vorsitzende des Vereins Himmelgeist 1100 e.V., Ulrike Michaelis, eine Aufmerksamkeit an Paul-Heinz Kramp als Geste der Anerkennung und des Dankes. Es ist beabsichtigt, die erfreuliche Zusammenarbeit auf beiden Seiten des Rheins fortzusetzen.


Enthüllung der Gedenktafel zur Alten Batterie

 von Uwe Ritterstaedt

Am 21.06.2014 wurde die Bronzeplakette am Deichtor zur Erinnerung an die alte französische Batterie enthüllt. Den Bericht finden Sie hier.


Römische Funde in Uedesheim

 von Uwe Ritterstaedt

Gemäß seiner Satzung möchte der Verschönerungsverein das geschichtliche Bewusstsein der Mitbürger wecken. Am Mittwoch, dem 03. Juli 2013 referierte daher der Stadtarchäologe Michael Kaiser vor voll besetztem Saal in der Jugendherberge Uedesheim zum Thema „Römische Funde in Uedesheim“. Der Vorsitzende Karl Rüdiger Himmes dankte dem Gastgeber, Herbergsvater Anton Krüger und konnte u.a. den Vorsitzenden des Bezirksausschusses Stefan Crefeld bei dieser Veranstaltung begrüßen. Stadtarchäologe Michael Kaiser machte die von ihm geleiteten Ausgrabungsarbeiten in einem lichtbildergestütztem Vortrag und mit konkreten Funden, z.B. Schalen, Tellern und kleinen Amphoren deutlich, die er „zum Anfassen“ mitgebacht hatte. Die sich anschließenden Fragen zeigten ein Interesse der Uedesheimer und Uedesheimerinnen insbesondere hinsichtlich der ergiebigen Gräberfelder auf dem Reckberg. Vor der Kommunalreform von 1975 gehörte der Reckberg nämlich zur Gemarkung Uedesheim, so dass der Vortragstitel voll und ganz zutraf.

Im Anschluss wurde der Vortrag bei einem gemütlichen Beisammensein mit einer Suppe und Getränken noch ausgiebig diskutiert.

Der Verein dankt Herrn Kaiser für seinen interessanten und abwechslungsreichen Vortrag.

Herr Kaiser erklärt das sog. „Coenen-Kastell“, das auf dem Reckberg ausgegraben wurde.
die mitgebrachten echten römischen Funde

Neues Baugebiet Im Kreuzfeld

 von Uwe Ritterstaedt

Uedesheim hat zur Zeit ca. 4500 Einwohner. Das ist langfristig zu wenig, um unsere Infrastruktur (z.B. EDEKA-Markt, Apotheke, Reinigung, Friseure, Gaststätten, Kioske) wirtschaftlich betreiben zu können. Es werden ca. 5000 Einwohner erforderlich, um unsere Läden halten zu können. Deshalb hat der Bezirksausschuss Uedesheim und später auch der Rat der Stadt Neuss beschlossen, das Gebiet in Verlängerung der Himmelgeister Straße bis zu den Kleingärten zu einem Neubaugebiet mit Einfasmilienhäusern zu entwickeln.

Dieses Gebiet ist jedoch insbesondere aus Gründen des Lärmschutzes nicht unproblematisch. Die Nutzung des Sportplatzes, der Tennisplätze, des Schützenhauses und natürlch auch die Kirmes dürfen durch dieses Neubaugebiet nicht beeinträchtigt werden. Hierzu hat die Stadt Neuss ein Schallschutzgutachten anfertigen lassen.

Das Planungsamt der Stadt Neuss veranstaltete zu diesen Themen eine Bürgerinformation, zu der die Verwaltung zu allen Fragen Rede und Antwort gestanden hat.  Die Bürgerinnen und Bürger von Uedesheim äußerten sich insbesondere zu den Themen

  • Grundstückszuschnitte, Art der möglichen Nutzungen,
  • verkehrliche Anbindung an der Himmelgeister Straße und die Ausfahrt auf die Koblenzer Straße (B9), sowie die Busanbindung,
  • Lärmschutz gegen den Sport- und Freizeitlärm.

Die Stadtverwaltung hat zugesagt, alle geäußerten Bedenken und Anregungen ernst zu nehmen und sorgfältig abzuarbeiten.

Am Mittwoch, dem 10. Dezember 2014 wurde eine Folgeveransteltung durchgeführt, in welcher der neueste Planungsstand besprochen werden soll.

Geplant ist, den Bebauungsplan im Jahre 2017 rechtskräftig werden zu lassen. Hierzu ist jedoch noch eine Offenlage vorgesehen, an der jederman Bedenken und Anregungen äußern kann.


Bürgerwäldchen

Schon lange existiert die Idee, in Uedesheim ein sogenanntes „Bürgerwäldchen“ einzurichten, in dem Bürgerinnen und Bürger ihre „eigenen“ Bäume pflanzen lassen können. Hierfür stand das dreieckige Grundstück an der Macherscheider Straße zwischen dem Friedhof und der Fabianusstraße zur Verfügung, welches sich in städtischem Eigentum befindet und ungepflegt aussah.

Mit Hilfe des städtischen Grünflächenamtes konnte die Fläche gereinigt und neu mit Gras eingesät werden. Einige Bäume, gespendet von Uedesheimerinnen und Uedesheimern beleben nunmehr die Fläche. Es können aber noch weitere Bäume gepflanzt werden. Wenn weitere Spenden eingehen, so kann dies im Frühjahr 2014 erfolgen.

Parkbank

20-Jahr-Feier

Der Verein ist zwanzig Jahre alt geworden. Aus diesem Anlass veranstaltete der Verein eine Feier, am Donnerstag, dem 07. Oktober 2010 ab 18:00 Uhr in der Jugendherberge Neuss-Uedesheim, Macherscheider Straße 109. Anwesend waren ca. 50 Personen aus Uedesheim, Neuss und aus Düsseldorf-Himmelgeist, das unmittelbar auf der gegenüberliegenden Rheinseite liegt.

Der Festvortrag von Dr. Max Tauch über die Geschichte von Uedesheim fand großen Anklang.

Es wurde eine Zusammenarbeit mit dem Heimatverein in Himmelgeist beschlossen, welche auch schon dazu geführt hat, dass sich ein Mitglied aus Himmelgeist bereit gefunden hat, auch in Uedesheim mitzuarbeiten. Ein Gegenbesuch hat ebenfalls schon stattgefunden.