Die Neusser Süderweiterung 1929
erstellt am Freitag, 16. August 2019

Am 1. August 1929 trat das Gesetz über die kommunale Neugliederung des Rheinisch-Westfälischen Industriegebietes in Kraft, beschlossen vom Freistaat Preußen. Damit erhielt die Stadt Neuss im Süden neben Uedesheim auch Grimlinghausen, Norf und Weckhoven – sowie Teile von Grefrath, Büttgen, Heerdt und Holzheim. Grundlage waren Beschlüsse des Landkreises Neuss vom 18.2.1929, der Stadtverordnetenversammlung vom 11.3.1929 und Beschlüsse des Uedesheimer Gemeinderates vom 11.3.1923, sowie vom 4. und 2.5.1929. Der förmliche Eingemeindungsvertrag wurde am 15.5.1929 unterzeichnet. Er sieht die Einrichtung einer Kommission zur Beratung Uedesheim betreffender Fragen vor, die u.a. aus sechs Uedesheimer Bürgervertetern bestand. Dieses Partizipationsorgan gilt als Vorläufer des heutigen Bezirksausschusses.

Somit wurde Uedesheim ein Teil von Neuss, ohne seine Eigenständigkeit vollständig aufgeben zu müssen. Den Abschluss des Eingemeindungsvertrags, der uns im Wortlaut vorliegt, feierte der Verschönerungsverein am 14. August 2019 in der Jugendherberge mit 37 Teilnehmern, u.a. dem Bürgermeister der Stadt Neuss, Herrn Breuer, dem Vorsitzenden des Bezirksausschusses, Herrn Crefeld, sowie vielen Funktionsträgern aus Neuss und Uedesheim. Der Bürgermeister hielt eine Rede, in der er den Hergang sowie die Notwendigkeit der dameligen Eingemeindung erläuterte. So musste sich Uedesheim mehrfach gegen die drohende Eingemeindung nach Düsseldorf wehren.

Gleichzeitig nahm der Verein die Feier zum Anlass, den seit der Gründung im Amt gewesenen 2. Vorsitzenden, Herrn Prof. Heinz Mehlhorn, für seine Arbeit zu danken und ihm die erste Ehrenmitgliedschaft anzutragen.

Der amtierende Vorstand verleiht Herrn Prof. Mehlhorn die Ehrenurkunde

Die Feier klang mit einem gemütlichen Beisammensein mit Getränken und Fingerfood aus. Die NGZ hat ausführlich über dieses Ereignis berichtet. Den Artikel können Sie hier nachlesen.


Geschichtsstunde über Uedesheim
erstellt am Freitag, 26. Juli 2019

(rhk) Wenn das Forum Archiv und Geschichte und der Verschönerungsverein gemeinsam zur Geschichtsstunde über Uedesheim einladen, ist der Saal der Rheinterrasse am 11. Juli 2019 bis auf den letzten Stuhl besetzt. Dr. Jens Metzdorf, Direktor des Neusser Stadtarchivs, fesselte die über 60 Teilnehmer mit einem historischen Überblick – beginnend mit der ersten urkundlichen Erwähnung im 12. Jahrhundert bis zur Eingemeindung Uedesheims nach Neuss im Jahr 1929. Claudia Chehab, ebenfalls vom Stadtarchiv, berichtete über ihre Forschungsergebnisse zum Thema Straßennamen. Dabei erfuhren die Zuhörer, wie mühsam es war in den 70er Jahren eine neue Straße nach dem Pfarrer Johann Bugenhagen zu benennen. Schließlich verfügt dieser Neusser Stadtteil mit Prof. Dr. Jürgen Brautmeier über ein „ortseigenen Historiker“, der an dem Abend über die Geschichte der Uedesheimer Matthiasbruderschaft informierte. Hier wurde deutlich, wie es gelingen kann, die christliche Tradition einer Pilgerbruderschaft zu erhalten und zu pflegen. Diese Vortragsabende in der Reihe „Stadtgeschichten“ werden vom Forum Archiv und Geschichte auch in anderen Neusser Stadtteilen durchgeführt. Der Vorsitzende des Verschönerungsvereins Rotger Kindermann lud schließlich schon zum nächsten historischen Termin ein:

Am 14. August 2019 um 17:00 Uhr findet zum 90. Eingemeindungs-Jahrestag in der Jugendherberge ein kleiner Festakt mit Bürgermeister Reiner Breuer statt.


R(h)einemachtag 2019
erstellt am Samstag, 11. Mai 2019

Im Jahr 2019 fand am 11. Mai der 9. große R(h)einemachtag statt. Trotz des anfangs schlechten Wetters fanden sich knapp 40 Uedesheimerinnen und Uedesheimer bereit, ihren Ort vom Unrat zu befreien. Und das, obwohl am Vortage die Schüler und Schülerinnen der St. Martinus-Grundschule bereits fleißig gesammelt hatten!

Nach dem Erfolg im letzten Jahr, war der 9. R(h)einemachtag wieder auf zwei Tage aufgeteilt und erreichte mit 220 Helfern einen neuen Teilnehmerrekord. Erstmalig war auch die DLRG dabei.

Den Startschuss für die traditionelle Aktion des Verschönerungsvereins in Uedesheim setzte bereits am Freitag die St.-Martinus-Schule. Ausgestattet mit Handschuhen, Greifzangen und großen Mülltüten (von der AWL gestellt) säuberten die Schüler und Lehrer motiviert viele Ecken im Ort. Dabei staunten die fleißigen Helfer nicht schlecht über ihre Fundstücke. Besonders in Erinnerung blieb den Kindern ein alter Teppich und ein halber Tisch. Kopfschüttelnd wurde abschließend der gefundene Müll mitten im Schulhof gestapelt und die Umweltaktion besprochen. Am meisten ärgerten sich die Kinder über die unzähligen Zigarettenkippen. Als Organisator des R(h)einemachtages nutzte der Stadtverordnete Stefan Crefeld den Zeitpunkt, um zusätzlich auf die gesundheitlichen Risiken hinzuweisen. Gleichzeitig bedankte er sich bei allen Beteiligten und lobte ausdrücklich die Schulleitung um Nadine Schweppe und Kerstin Manteufel für die tolle Unterstützung. Frei nach dem Motto „fridays for future“ hat die Grundschule an diesem Tag auch einen handfesten Beitrag mit Signalwirkung für ein stärkeres Umweltbewusstsein beigesteuert. Zum Abschluss gab es leckeres Eis – und jedem Kind war klar, wohin die Verpackung vorbildlich zu entsorgen war.

Auch am Folgetag konnten Crefeld und der Vorsitzende des Verschönerungsvereins Rotger Kindermann trotz unbeständigem Wetters wieder zahlreiche freiwillige Helfer gemeinsam begrüßen. Angeführt von Frank Reuter und Lutz Seebert war auch erstmalig eine Gruppe der Neusser DLRG tatkräftig mit dabei, die in Uedesheim auch eine Wache direkt am Rhein betreiben. Im Schwerpunkt des zweiten Tages standen neben den öffentlichen Grünanlagen und dem Rheinufer insbesondere auch die Bereiche, die dem Organisator zuvor von Bürgern mitgeteilt wurden. „Wir sind jedem Hinweis nachgegangen und alle angezeigten Stellen wurden gesäubert“ bestätigte der Ratsherr. Bis zum Mittag wurden so erneut viele große Säcke mit achtlos weggeworfenem Müll prall gefüllt. Leider mussten neben dem klassischen „Wegwerfmüll“ auch wieder Sperrgut und Autoreifen aufgesammelt werden.

Im Anschluss an die Sammelaktion trafen sich alle Aktiven vor dem EDEKA-Markt, wo Herr Bilgin in bewährter Weise einen Grill aufgebaut hatte, von dem sich die Teilnehmer laben konnten. Getränke waren ebenfalls genügend bereit gestellt.

Zum Schluss war der Traktor-Anhänger von Wilhelm Arends voll und der Ort sauberer. In gemütlicher Runde gab es dann für die fleißigen Teilnehmer Würstchen, Steaks und kühle Getränke.

„Die gemeinsame Aktion hat auch wieder Spaß gemacht“ betonte Stefan Crefeld und freute sich, dass die Schule, die DLRG und viele weitere Unterstützer auch im nächsten Jahr wieder dabei sein wollen, wenn die Uedesheimer bereits zum zehnten Mal in Folge zum beliebten R(h)einemachtag einladen.

Eine kleines Jubiläum mit einer klaren Botschaft: Uedesheim soll sauber bleiben. Wir freuen uns bereits auf den 10. Jubiläums-R(h)einemachtag im Jahre 2020!


aus grau wird bunt
erstellt am Freitag, 5. April 2019

Uedesheim verschönert seine Stromkästen

Auf Initiative von dem Stadtverordneten Stefan Crefeld wurden in den letzten Wochen durch 14 ausgeloste Schülerinnen und Schüler der St. Martinus Schule die ersten drei verschmutzten und beschmierten Stromkästen in Uedesheim künstlerisch verschönert.

Julia Bünzel (Lehrerin der 2a) hatte sich dieses Projektes angenommen und schnell einen passenden Titel gefunden: Aus GRAU wird BUNT. Der Start war am 15. Februar und wurde jetzt erfolgreich beendet. Von Anfang an begleitet wurde die Umsetzung auch von den Stadtwerken Neuss (SWN) und besonders vom Verschönerungsverein Uedesheim. Die Idee und die Umsetzung stießen hier auf so großen Zuspruch, dass der Verein um den Vorsitzenden Rotger Kindermann, sogar drei tolle Preise auslobte und nun an die kleinen Künstler verleihen konnte.

Bewertet wurden die Kästen zuvor durch eine neutrale Fachjury, die – obwohl sich alle Kinder motiviert in die künstlerische Arbeit eingebracht hatten – letztlich folgende sehr enge Entscheidung getroffen hat:

  1. Platz: Trafogehäuse an der Ecke Rheinfährstraße / Deichstraße (Endstation Bus)
  2. Platz: Stromkasten an der Himmelgeister Straße / Pfarrer-Schmedding-Straße
  3. Platz: Stromkasten an der Rheinfährstraße / Stüttgener Straße

In der Anwesenheit von Stefan Crefeld, Jürgen Scheer und Wolfgang Lenhard (beide SWN) wurden die Preise durch Paul-Heinz Kramp und Uwe Ritterstaedt (beide Verschönerungsverein) übergeben. Dabei betonte Kramp ausdrücklich die Leistung der Kinder und der Projektleiterin. Crefeld bedankte sich ebenso bei allen Beteiligten und stellte in Aussicht, dass noch weitere Stromkästen folgen könnten, wenn die kleinen Kunstwerke tatsächlich gut bei den Menschen in Uedesheim ankommen sollten. Die ersten Rückmeldungen waren sehr positiv.  

Gruppenfoto am 3. Preis
2. Preis
Der Sieger!

Vortrag über die Matthias-Bruderschaft
erstellt am Samstag, 26. Januar 2019

Das Vorstandsmitglied des Vereins „Forum Archiv und Geschichte Neuss e.V.“, Herr Prof. Dr. Jürgen Brautmeier, wird am

Donnerstag, dem 11. Juli 2019 ab 19:00 in der Rheinterrasse

einen Vortrag halten zu dem Thema:

„Die Geschichte der Matthias-Bruderschaft in Uedesheim“.

Alle Mitglieder und natürlich auch Gäste sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei. Für Getränke wird eine Spende erwartet.


Mitgliederversammlung am 22.01.2019
erstellt am Samstag, 15. Dezember 2018

Uedesheim soll auch in Zukunft ein Ortsteil sein, den man lieben muss. Dazu will der Verschönerungsverein praktische Beiträge leisten, wie der wieder gewählte Vorsitzende Rotger Kindermann auf der Mitgliederversammlung am 22. Januar versicherte. Das nächste Projekt, an dem der Verein sich beteiligt, ist die Bemalung der örtlichen Stromkästen durch Schüler der St. Martinusschule. Der Verschönerungsverein wird die Aktion prämieren, 1. Preis sind Tickets für einen Besuch des Neusser Kletterparks, bzw. der Skihalle.

Auch 2019 will man mit Vortragsveranstaltungen „die charakteristische Dorfhistorie lebendig halten“ und durch eigene Ideen (u.a. im Bereich Verkehr und Bebauung) Impulse an den Bezirksausschuss weiterleiten. Als neue Vorstandsmitglieder wurden gewählt: Dominik Rottmann (stv. Vorsitzender) und Paul-Heinz Kramp (Schriftführer), Uwe Ritterstaedt wurde als Schatzmeister wiedergewählt. Kindermann dankte dem langjährigen stellvertretenden Vorsitzenden Prof. Heinz Mehlhorn, der für dieses Amt nicht mehr kandidierte, für „sein großartiges Engagement im Verschönerungsverein“. Er und Karl-Rüdiger Himmes seien stets die treibenden Kräfte im Vereinsleben seit 1990 gewesen. (rhk)


Weihnachtsbeleuchtung 2018
erstellt am Sonntag, 25. November 2018

Es werde Licht in Uedesheim!

Über dem Uedesheimer Dorfbrunnen erstrahlt in diesem Jahr wieder eine Weihnachtsbeleuchtung. Der Verschönerungsverein Uedesheim (VvUe) hat neue Weihnachtssterne gestiftet, nachdem die alte Lichterkette im vergangenen Jahr defekt war und der Ahornbaum über dem Brunnen dunkel blieb. Die neuen Lichter wurden  am Freitag,den 30. November mit einem Glas Glühwein für alle Uedesheimer eingeschaltet. Die neue Installation erfolgte mit freundlicher Unterstützung der Fa. Deutsche Lichttechnik, des Hebebühnenverleihs Gerken und von EDEKA-Bilgin (Stromversorgung). Somit erhält die Uedesheimer  Dorfmitte wieder das wohlvertraute Bild zur Einstimmung auf das Weihnachtsfest.

Anlässlich des erstmaligen Einschaltens hielt der Vorsitzende, Herr Rotger Kindermann, eine kurze Rede. Wie schön die neuen Weihnachtssterne strahlen, zeigen die beiden Bilder.


Verschönerungsverein Uedesheim besucht Epanchoir
erstellt am Mittwoch, 19. September 2018

Klaus Karl Kaster rief und über 30 Uedesheimer und andere Interessierte aus Neuss kamen. Der Verschönerungsverein Uedesheim (VV-Ue) war zur Besichtigung des Epanchoir eingeladen, die einmalige Wasserkreuzung am Nordkanal, die Napoleons Ingenieure vor über 200 Jahren konstruierten und erbauen ließen. Lebendig und kurzweilig schilderte Kaster, der 2. Vorsitzende des Vereins der Freunde und Förderer des historischen Nordkanals, die Entstehung des Bauwerks. Das Epanchoir regulierte den Wasserfluss zwischen Obererft und Kanal, was sowohl für die Schiffe als auch für die Mühlen im Bereich des Obertors notwendig war. Auf dem Kanal ist jedoch nie ein Schiff gefahren, denn der Bau blieb unvollendet. Schon damals gab es gewaltige Fehlinvestitionen. Nachdem das Epanchoir nahezu vergessen war, wurde es in einer dreijährigen Bauzeit bis 2017 wieder freigelegt, rekonstruiert und um einen Info-Pavillon ergänzt. Dies war ein Gemeinschaftsprojekt des Fördervereins, der Stadtverwaltung und vieler Unterstützer aus Neuss und es wurde vor allem von Klaus Karl Kaster vehement vorangetrieben.

 

Der Vorsitzende des VV-Ue Rotger Kindermann dankte ihm für sein Engagement und für die interessante Lehrstunde über ein einzigartiges Baudenkmal. Vom Neusser Grand Canal du Nord lenkte er den Blick nach Frankreich, wo es ein über 6000 Kilometer langes Kanalnetz gibt, das man auch (ohne Bootsführerschein) als Freizeitkapitän befahren kann. „Es gibt kaum eine romantischere Art, Urlaub zu machen“, meinte Kindermann. So lieferten die Franzosen als die einst größten Kanalbauer Europas genügend Gesprächsstoff für den anschließenden „Kaffeeklatsch“, zu dem sich die Teilnehmer im Café des Alexius-Krankenhauses trafen.


Dr. Pause‘s tiefer Blick in die Römerwelt
erstellt am Donnerstag, 19. Juli 2018

(rhk) Wie könnten die Römer im Süden von Neuss gelebt haben? Aller Wahrscheinlichkeit nach war die Grenzregion am Limes mit Bauernhöfen besiedelt, ein- bis zweistöckige Bauten, die nur wenige Kilometer voneinander entfernt lagen. So schilderte Dr. Carl Pause, Kurator für Archäologie und Stadtgeschichte am Clemens-Sels-Museum, die Gegebenheiten im zweiten und dritten Jahrhundert nach Christus in seinem Vortrag beim Uedesheimer Verschönerungsverein (11. Juli 2018). Dabei sprechen die Archäologen hier vom sog. „nassen Limes“, bei dem der Flusslauf des Rheins die Grenze des Römischen Reiches bildete, kontrolliert durch aneinander gereihte Wachtürme, die in Ufernähe errichtet wurden. (Ein Nachbau ist an der Straße zwischen Uedesheim und Grimlinghausen zu besichtigen.) Im Gegensatz dazu beginnt in der Nähe von Koblenz der „trockene“ oder obergermanische Limes, eine Grenzbefestigung aus Wällen und Palisaden, die sich quer durch das hessische Bergland und Bayern zieht. Sie besitzt bereits seit 2005 den Status als UNESCO-Weltkulturerbe.

Nachdrücklich warb Dr. Pause dafür, dass auch der Limes am Niederrhein als Weltkulturerbe anerkannt werden sollte und verwies auf entsprechende Anträge der Länder Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz. Eine Idee, die auch der Bezirksausschuss Uedesheim bereits im Juni 2017 begrüßte und praktische Vorschläge dazu formulierte. In seinem Vortrag in der Uedesheimer Jugendherberge gelang es Dr. Pause die Zuhörer in die Römerzeit mitzunehmen, und ihnen die Einflüsse der klimatischen Bedingungen, der damaligen Vegetation und der erheblich höheren Wasserstände des Rheins zu erklären. Man konnte in die antike Lebenswelt eintauchen, die auch jenseits von Militärlagern und Kastellen noch zahlreiche Forschungsergebnisse erwarten lässt. Die lebhafte Diskussion nach dem Vortrag machte deutlich, wie sehr sich die Neusser mit den römischen Wurzeln ihrer Stadt befassen und identifizieren.


8. R(h)einemachtag
erstellt am Sonntag, 25. März 2018

Verschönerungsverein lädt zur Müll-Sammelaktion

Die Greifzange in der rechten, den blauen Müllsack in der linken Hand – so zogen über 40 Uedesheimer am Samstagmorgen (21.4.) los, um ihren Stadteil sauberer zu machen. Der Verschönerungsverein hatte zusammen mit dem Stadtverordneten Stefan Crefeld dazu aufgerufen – bereits zum 8. Mal und mit  noch mehr Zuspruch. So wird der „R(h)einemachtag allmählich zur Tradition, die beispielgebend auch für andere Neusser Stadtteile ist. Der Vereinsvorsitzende Rotger Kindermann dankte den Teilnehmern an der Umweltaktion, „die auch den Zusammenhalt unter uns Bürgern fördert“, wie er betonte. Nach der gut zweistündigen Sammel-Operation musste niemand hungrig nach Hause gehen, EDEKA-Marktleiter Herr Levent Bilgin versorgte die Anti-Müll-Schar mit kühlem Bier und knackigen Bratwürsten.

      

Schon am Tag zuvor waren erstmals auch die Schüler der St. Marien-Schule ausgeschwärmt, um vor allem Spielplätze und Zuwege von Papierresten, Plastikbechern und leeren Flaschen zu reinigen. Lehrer und Eltern machten dabei eifrig mit. Zum Abschluss gab es eine leckere Eis-Belohnung, deren Verpackung von allen vorbildlich entsorgt wurde. RK